Über 1700 Rennfahrer/innen meldeten sich, um an einem der letzten Sommertage auf einem der landschaftlich schönsten, aber auch schnellsten Rennstrecken Deutschlands an den Start zu gehen.
Schon
morgens war es für die Jahreszeit mit über 20 Grad
ungewöhnlich warm, die Biker hatten in der Hitze mit
Dehydrierung und dem aufkommenden böigem Wind zu
kämpfen. Ich war angetreten um auf der 90 km Strecke in die Top-10 der Masterswertung zu fahren. Wie zu erwarten wurde von Anfang an Gas gegeben, über 3 Std. führ ich jeden Anstieg 3-4 Schläge über der anaeroben Schwelle - das tut schon richtig weh. Meine Gegner hatte ich gut im Blick. Nach einer längeren Abfahrt ging es wieder giftig zur Sache - doch dann kamen die Krämpfe und ich mußte rausnehmen.
Auf
der letzten Stunde, immer wieder Krämpfe
und Konkurrenten die ich schon hinter mich gelassen
hatte, konnten meine Schwächephase ausnutzen. So wurde
es nichts mit der Top-10 Platzierung, ich konnte mich
nach 4 Std. 2 min nur auf auf Platz 16 ins Ziel retten."
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