Aspen Marathon


Zum Aspen-Marathon in Nordhausen fahre ich immer wieder gerne, weil dort eine angenehme, familiäre Atmosphäre herrscht und die Strecke schön abwechslungsreich mit einigen netten trails ist; naja, der Wiesenanteil könnte etwas weniger sein.

Ich fuhr dieses Jahr die Kurzstrecke mit 32 km und 700 hm, was den Vorteil hatte, dass ich diesen fiesen, mega- steilen Weinberganstieg nur 1 x hoch musste.

Leider war das Wetter eher herbstlich als sommerlich, so dass ich mich nicht wirklich fürs warmfahren begeistern konnte, welches dann auch recht kurz ausfiel. Während ich dann am Start stand und wartete wurde verkündet, dass der Start der Kurzstrecke um 15 min. nach hinten verschoben wurde. Tja, als es dann endlich losging, waren meine Muskeln nicht mehr wirklich warm. Das wurde mir dann auch gleich zum Verhängnis. Gleich nach dem Start geht es ein längeres Stück auf so einem "Holper-Wiesenweg" entlang. Ich registrierte zwar, dass mich ein Mädel überholte, konnte aber nicht dagegenhalten, da ich das Gefühl hatte, gleich vom bike zu kppen und demnach mein eigenes Tempo fahren musste.

Währen des Rennverlaufes wurden dann meine Beine besser und ich fand, es lief eigentlich auch recht gut. Die Strecke machte wieder sehr viel Spass. Leider holte ich meine Mitstreiterin nicht mehr ein, so dass ich zweiter wurde, womit ich super zufrieden war.

Vor allem, dass ich auch in der Gesamtwertung zweiter wurde und sah, dass ich es auch noch mit den "Jungen Hüpfern" aufnehmen konnte.