Worldclass Marathon Challenge Offenburg 2010  

Bericht von Reinhard

Offenburg gilt in der Rennszene als Top-organisiertes Rennen,  sehr schnelle Strecke mit bissigen Steigungen. Es fanden sich über 2.000 Mountain-Biker ein, um  sich auf einer der 3 Strecken (48km/1.330 Höhenmeter, 63km 1.840 Höhenmeter, 84km/2.560 Höhemeter) zu messen. 

Ich war für die Mitteldistanz gemeldet. Das erste Rennen der Saison ist immer spannend, der lange Winter und ein Trainingssturz im April bei dem ich mir  Hand gebrochen habe, hat doch große Fragen an meine Form gestellt.
 
Nach 2 Std. 55 Minuten bin ich auf Platz 7 meiner Altersklasse ins Ziel gesprintet. Unter den gegebenen Umständen ein optimales Ergebnis.

Bericht von Michaela

So, heute war es also soweit, der erste Marathon der Saison. Ich war in Offenburg für die 48 km Strecke mit 1.330 hm gemeldet.

In aller Herrgotsfrühe machte ich mich auf den Weg, da ich absolut nicht einschätzen konnte, wie viel Zeit ich vor dem Rennen einplanen sollte, um zur Startnummernausgabe zu laufen, nochmal aufs Klo gehen (grins) usw., auch weil ich ja bei diesem Rennen alleine unterwegs war.

Super war, die idiotensichere Ausschilderung gleich vom Parkplatz an, so dass es sogar mir nicht gelang, mich zu verlaufen (siehe Neustadt 2009).


Habe auch mein Auto wieder problemlos gefunden....
Natürlich war ich jetzt viel zu früh dran, es gab weder eine Schlange bei der Startnummernausgabe noch bei den Toiletten. Super!

Also warten, bis es Zeit zum Warmfahren war; eigentlich hatte ich ja gar keine Lust, das waren ja so gar nicht meine Temperaturen - 12 Grad.

Am Start stand ich dann und bibberte vor mich hin, in kurzer Hose und den dünnen Armlingen. Tja, da merkt man mal, was für Vorteile es hat, wenn noch jemand dabei ist, dem man dann kurz vorm Start seine Jacke in die Hand drücken kann.

Naja, irgendwann ging´s dann los. Auf den ca. 4 km bis es in den ersten langen Anstieg rein ging wurde schon ordentlich Tempo gemacht. Ähem, wem war kalt? Also mir nicht mehr. Ich versuchte, mein Tempo zu fahren und mich nicht von den vielen Überholern verrückt machen zu lassen.

Es lief dann auch überraschend gut. Ein Wechsel von langen Anstiegen und rasanten Abfahrten. Trails waren allerdings Fehlanzeige. Dafür war die Stimmung echt gigantisch. Wie die Menschenmassen da deinen Namen brüllten (stand auf der Startnummer) und einen so den Berg raufschrien war echt unglaublich. Sogar dieser Didi Senft-Teufel war da - voll witzig.

Die letzten 2-3 km habe ich dann noch mit einem Mädel "gekämpft" - sie war dann 1 Sekunde vor mir im Ziel.

Bin mit meinem Ergebnis in diesem großen Teilnehmerfeld super zufrieden.
7. Platz in der AK (hier gewann übrigens Katrin Schwing) und 14.
Platz Gesamt.