4. Bikemax-Marathon in Neckarsulm  


Heute morgen machte ich mich auf den Weg nach Neckarsulm-Dahenfeld zum 4.Bikemax - Marathon.

Angeboten wurde ein Rundkurs von 31 km/625 hm, den man 1 oder 2 x fahren konnte. Ich hatte mich wie jedes Jahr für die Marathon-Distanz gemeldet; für mich waren also 62 km/1.250 hm zu bewältigen.

Glücklicherweise war trockenes Wetter angekündigt und da es auch die Tage vor dem Rennen so gut wie nicht geregnet hatte, durfte man eine größtenteils trockene Strecke erwarten. Was mir sehr gelegen kam, da es hier einige schmale Wurzeltrails gibt, die zum Teil auch noch recht abschüssig sind und bei Nässe nicht wirklich Spaß machen.

Ausser der Einzelwertung gibt es in Dahenfeld auch noch die Möglichkeit für eine mix-Wertung (also 1 Männlein und 1 Weiblein). Da mein Partner vom letzten Jahr nicht mitfahren konnte, war ich mit Martin Perrot vom Probst Racing Team gemeldet.

Vor dem Start habe ich erst einmal einige bekannte Gesichter getroffen und mich dann prompt irgendwie verquatscht...

Nach einem etwas kürzerem, als geplanten Warmfahren stand ich also am Start.

Los ging´s mit einer kurzen, neutralisierten Einführungsrunde, bevor es dann gleich in den ersten längeren Anstieg reinging.

Hier musste ich erst mal mein eigenes Tempo finden und ein Mädel vorbeiziehen lassen. Naja, bringt ja nix, wenn man gleich nach den ersten Metern versucht auf Biegen und Brechen vorne zu bleiben und dann gar nix mehr geht.

Die Strecke wechselte sich dann mit zahlreichen trails und Forstwegen ab und war bis auf 2 obligatorische Matsch-Stellen super zu fahren.

Kurz vor der ersten Zieldurchfahrt fehlte dann plötzlich ein Absperrband.

Leider war zu diesem Zeitpunkt weder vor noch hinter mir ein anderer Fahrer zu Orientierung, so dass ich mich prompt für den falschen Weg entschied.

Ich kam dann irgendwie parallel zur Strecke wieder raus, schaffte mich und mein bike über ein (diesmal vorhandenes, hahaha) Absperrband wieder auf die Strecke, wo ich einem verdutzten Ralf (2. Vorstand RC Pfeil und "Moderator") erst mal kurz erklärte, was passiert war.

Die 2. Runde lief dann merklich zäher, als die erste; hatte mich wohl schon zu sehr ausgepowert.

Nach ca. 1/3 der Strecke konnte ich dann noch ein Mädel überholen und war dann natürlich motiviert, vorne zu bleiben. Obwohl es jetzt teilweise schon schmerzte. Die letzten paar Kilometer merkte ich dann wie alle möglichen Stellen kurz vorm Krampfen waren.

Habe mich dann irgendwie über die zahlreichen letzten kurzen (aber fiesen) Anstiege ins Ziel gerettet.

In meiner Altersklasse habe ich gewonnen, und in der Team-Wertung sind wir hinter Gaby und Frank Stanger 2. geworden.

Fazit:
Wie immer ein sehr schöner Marathon in angenehmer, familiärer Atmosphäre.
Schöne Strecke, motivierte Streckenposten und durchweg gut organisiert!