Albstadt Marathon  


In Albstadt wird im Rahmen der Deutschen Ärzte und Apotheker- Meisterschaft ein Hobby-Marathon, bei dem keine Lizenzfahrer zugelassen sind, durchgeführt.

Wählen kann man zwischen einer Runde mit 23 km oder zwei Runden mit folglich 46 km und ca. 950 hm; ich war für die 46 km gemeldet.

Albstadt hat einen sehr teilnehmerfreundlichen Start; erst um 13.40 Uhr, so dass man sich vormittags ohne Stress auf die Fahrt begeben kann. Wie auch letztes Jahr, schafften wir es wieder nicht, dass wir auf dem kürzesten Weg in Albstadt ankamen; wir hielten uns halt an unseren google-Maps-Ausdruck, der an besagter Stelle meinte links abbiegen, obwohl geradeaus eigentlich Tailfingen (wo das Rennen war) angeschrieben stand. Tja, so landen dann die Autofahrer im Wasser oder sonstwo; man hat sich ja nur strikt an die Weg- beschreibung gehalten, grins....

Während der Hinfahrt blieb es noch spannend, für was sich denn nun das Wetter entscheiden wollte; alle paar Kilometer wechselte es von Regen zu Sonne.

Beim Warmfahren waren es dann ca. 19 Grad und es sah jetzt so aus, als ob es tatsächlich trocken bleiben wollte; die Sonne ließ sich freundlicherweise jetzt auch blicken. Ich fuhr mich eine knappe 1/2 Stunde warm und stand dann irgendwo im vorderen Drittel der breiten Masse am Start; es waren immerhin ca. 600 Starter.

Nachdem es in Wildbad so granatenschlecht gelaufen war und ich seither nur 2 x 1 Stunde auf dem bike saß, stand ich ziemlich entspannt und ohne große Erwartungen am Start.

Startschuss und los ging´s! Auch hier gab´s eine kleine Einführungsrunde, die aber wesentlich entspannter gefahren wurde als in Wildbad, so dass ich mich gleich zu Beginn etwas weiter vorarbeiten konnte und trotzdem merkte, dass ich noch Reserven hatte und nicht gleich am Anschlag fuhr; mein Puls war auch gleich mal 10 Schläge niedriger als in Wildbad.

Michaela beim Albstadt Marathon


Auch als es in den ersten Anstieg ging, lief es erstaunlich gut. Aber ich traute dem Frieden nicht und fuhr noch etwas verhalten weiter. Albstadt ist ein recht schneller Kurs, es gibt keine giftigen Anstiege; pro Runde sind es nur zwei mit ca. 110 und 210 hm, die restlichen Höhenmeter verteilen sich auf ein welliges Profil; ansonsten halt die superschnell zu fahrenden Abfahrten. Achja, es gibt sogar einen kleineren trail am Ende der Runde.

Die erste Runde lief supergut; ich war sogar 4 min. schneller als letztes Jahr. In der 2. Runde merkte ich dann am zweiten, längeren Anstieg, dass es nicht mehr ganz so locker ging; aber es war noch immer ganz o.k.

Nur an einem Mädel, das mich überholte, schaffte ich es nicht ganz dranzubleiben. Mit einem anderen Mädel wechselte ich mich eine Zeit lang in der Position ab; hier kam mir die letzte highspeed-Abfahrt zugute, in der ich mich absetzen konnte. Im Ziel war ich dann 5. in meiner AK.

Fazit: Wetter passte - Beine passten - bike funktionierte.
Super zufrieden!!!


...bis in 3 Wochen nach Calmbach