Marathon in Neustadt an der Weinstraße am 09.08.2009

 

Am Sonntag den neunten August starteten Bojan Bohorc und Wolf-Thorsten Witt beim wohl schönsten und technisch schwierigsten Marathon in Neustadt an der Weinstraße.

Beide fuhren die Langstrecke mit 105 km und an die 3.000 h/mtr. Die Strecke besteht nahezu ausschließlich aus Singeltrails und sehr groben Waldwegen. Gespickt mit vielen technisch sehr anspruchsvollen Downhills. Der Boden im Pfälzer Wald ist sehr sandig und felsig. So das man immer meint nicht von der Stelle zu kommen.

Das kostet sehr viel Kraft.Um neun Uhr in der Früh starteten ca. 200 Fahrer und Fahrerinnen auf die Langstrecke. Bereits nach elf Kilometern traf es Bojan. Er fuhr hinten platt. Neuer Schlauch wurde eingezogen, aufgepumpt, fertig. Bereits wenige Kilometer später wieder platt.

In Ermangelung eines weiteren Schlauchs musste er flicken. Wieder Zeit verloren! Nachdem er bei km 54 in aussichtsloser Position lag, gab er das Rennen dann entnervt auf.

Thorsten fuhr nach ca. dreißig Kilometern mit einer Gruppe aus vier Fahrern. Da verlor auch sein Hinterreifen Luft. Die Gruppe und viele weitere musste er fahren lassen. Ein kleiner Nagel hatte sich in die Lauffläche gebohrt. Warum in meinen Reifen? bei hunderten von Bikes, und was macht der Nagel im Wald? So dachte er. Bis er wieder fahren konnte vergingen zwölf Minuten und alle wünsche aufs Podium zu fahren zerplatzten, an dem Nagel.

Doch aufgeben wollte er nicht, die Strecke war zu schön und die Sonne lachte. Er fuhr weiter und machte das beste draus. Konnte auf den letzten Kilometern noch einige Plätze gut machten und freute sich umso mehr über den vierten Platz in seiner Altersklasse. Knapp am Podium vorbei.

Mountainbikemarathon in Rüdesheim Aulhausen am 29.08.2009

Am 29.8.2009 startet Wolf-Thorsten Witt beim Mountainbikemarathon in Rüdesheim Aulhausen. Es ging bei strahlendem Sonnenschein über 70km und 1.800 h/mtr.

In aussichtsreicher Position liegend sammelte Thorsten mit dem Schaltwerk nach 17km ein stück Plastiknetz von einer Wiesenabfahrt auf. Üblicherweise werden mit diesen Netzen Rundstrohballen gebunden. In der Kassette und in der Narbe am Hinterrad erzeugt das Netz eine massive Blockade.

Erst ein Begleitmotorradfahrer mit großem Sägemesser konnte das Hinterrad wieder befreien. Alle Aussichten auf eine gute Platzierung waren dahin.Am Ende belegte Thorsten den 8 Platz AK in 03:10:00 Stunden und den 31 Platz gesamt.


Marathon in St. Ingbert 06.09.2009

Bojan Bohorc und Wolf-Thorsten Witt starteten in den jeweiligen Lizenzklassen beim anspruchsvollen Marathon in St. Ingbert. Eine Streckenlänge von 95km und 2.700 h/mtr war ausgeschrieben.

Gleich vorweg. Endlich einmal ein Rennen ohne Defekte. Bojan konnte sich am ersten längeren Singeltrail Uphill absetzen und beide fuhren ihr Rennen ab dem Zeitpunkt alleine. Thorsten fuhr die erste Runde mit zwei Belgiern zusammen.

Katrin Schwing war die ersten Kilometer auch noch mit in der Gruppe. Musste aber abreißen lassen. In der zweiten Runde gesellte sich noch ein Fahrer vom Team Focus zu der Gruppe. Nachdem einer der Belgier attackiert hatte verlor der zweite Belgier den Anschluss. Kurz darauf ereilte dem schnellen Belgier ein Defekt. 15 km vor dem Ziel klemmte der Focus Fahrer seine Kette ein und musste kurz absetzen.

Thorsten nutzte die Gelegenheit um sich abzusetzen. Konnte seinen knappen Vorsprung bis ins Ziel halten.Platz 4 in der Lizenzklasse 04:30:00 Std. Und Platz 28 Gesamt. Es siegte der 4 fache deutsche Meister Mathias Ball.








Vulkan Bike Eifel Marathon 12.09.2009

Diesen Samstag ging es für Wolf-Thorsten Witt in die Eifel nach Daun. Streckenlänge 85km und 2.000 h/mtr. Ein Marathon der von der Holländischen und Belgischen Elite gut besucht wird.

Ein stark besetztes Feld machte sich bei herbstlichen 10Grad auf die Strecke. Unter ihnen z.B. Kevin van Hoovles, der spätere Sieger, der dieses Jahr auch Platz 2 Gesamt bei der Trans Schwarzwald belegte und Ramses Bekkenk der im letzten Jahr den Zweiten Platz in der Eliteklasse im Offenburger Weltcup erzielte. Auch Bart Brentjens und Stefan Danowski fehlten nicht.

Insgesamt machten sich etwa 550 Biker auf die Langstrecke.Thorsten musste leider im zweiten Block starten. Da im ersten Block nur die Elite Herren und ersten 20 der letztjährigen Veranstaltung aufgestellt wurden. Dies hatte zur Folge das Thorsten erst 8 Minuten nach dem ersten Block gestartet wurde. Ein klarer Nachteil. Zumal sich dann noch viele Hobbyfahrer unberechtigter Weise in diesen Block mischten. Die dann nach kurzer Zeit vom zweiten Block wieder überholt wurden und die schnellen Fahrer an Engstellen blockierten.

Thorsten startete also im zweiten Block und konnte sich mit einer 5 köpfigen Gruppe vom Feld lösen. Schon am zweiten Anstieg attakierten Dieter Mertens aus Belgien und Thorsten. Am Ende des Anstiegs hatten sie die anderen drei Fahrer abgehängt. Bis km 35 fuhr man zusammen. Musste sehr viele langsame Teilnehmer überholen und es war schwer zusammen zu bleiben. Weil oft nur einer überholen konnte.

Nachdem Thorsten einmal ein paar Meter verloren hatte und in der nächsten Abfahrt versuchte wieder aufzuschließen verpasste er die Einfahrt in einen steilen Wiesenuphill. Bis er gewendet hatte und der richtigen Gang aufgelegt war, hatte Dieter Martens sich schon den kleinen Hügel hinaufgearbeitet und war verschwunden.

Ab hier fuhr Thorsten dann alleine. Und das kostete Zeit. 50 km auf einer so schnellen Strecke. Wo am Ende ein Schnitt von 25 km/h gefahren wurde. Da hätte er eine schnelle Gruppe aus dem ersten Block gut gebrauchen können. Trotzdem war Thorsten mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nach 03:26:46 Stunden erreichte er das Ziel als 6 Platzierter AK und 34er Gesamt. Was bei dem elitären Fahrerfeld eine sehr gute Leistung darstellte.