Bei angenehmen trocknen und recht warmen
Bedingungen ging es am Samstag um 9:00 Uhr früh auf die 106km
und ca. 2750 h/mtr lange Marathonstrecke.
Auf dieser Strecke findet 2010 dann Auch die Marathon Weltmeisterschaft statt. Thorsten Witt vom Team Mr. Bike startete in der Elite Lizenzklasse. Nach dem Start übernahmen die Schweizer Profis sofort die Spitze und diese Spitze entschwand dann auch alsbald aus den Augen des Pelotons. Die erste Rennstunde konnte Thorsten sich im Feld behaupten. Durch die vielen Richtungswechsel dünnte sich das Peloton immer weiter aus um dann in viele kleine Einzelgruppen zu zerfallen.Die Strecke beschreibt eine Acht. Nach 52 km durchfährt man dann noch einmal den Startbereich um auf die der Langstrecke vorbehaltene schwere 54 km lange Schlussschleife zu fahren. Thorsten fuhr nach knapp zwei Stunden in einer 4er Gruppe auf die zweite Schleife. Zu der Zeit auf Platz 47 mit 15 Minuten Rückstand auf die Schweizer Spitze. Leider musste Thorsten an der folgenden Verpflegung anhalten um die zwei Flaschen zu füllen. In der nächsten halben Stunde fuhr er dann das Loch zu seiner Gruppe wieder zu. Nach zwei dritteln des Rennens vielen zwei Fahrer der Gruppe zurück. Sie hatten sich schwarz gefahren. Man schloss zu zweit zu einem weiteren Fahrer auf. Von hinten fuhr dann noch der gesamt dritte der Hobbyfahrer zu der Gruppe auf und man arbeitete zusammen. Die letzten 30 km hatten es dann noch in sich. Viele längere steile Anstiege wechselten mit schweren Cross Country Abschnitten die im Wald gesteckt waren. Immer weider ging es über Wiesenwege die viel Kraft kosteten. Auf den letzten Kilometern konnte Thorsten sich mit Zoran von Radwelt Harner absetzen. Am letzten Anstieg bekam Zoran dann solche Krämpfe das er absteigen musste. Thorsten konnte so als erster seiner Gruppe in Ziel einfahren.Gesamtplatzierung in der Elite Lizenz Klasse Platz 39 und in der Altersklasse Master Platz 5 war Thorstens Ausbeute. Damit konnte er mehr als zufrieden sein. Gewonnen hat übrigens Lukas Buchli aus der Schweiz vor Urs Huber. Überhaupt waren unter den ersten 10 Fahrern 6 Schweizer ein Italiener ein Belgier ein Österreicher und auch nur ein Deutscher. Die Masters Wertung gewann der allseits dominierende Mathias Ball.
|